Der Ortsverein Stoppenberg ließ es dieses Jahr so richtig krachen. Den Auftakt machte das Jugendprinzenpaar mit Louis I. und Assindia Leonie II. Sie brachten das „Gute-Laune-Lied“ mit und heizten den Saal ein. Es kam sofort Stimmung auf. Ihnen folgte das offizielle Prinzenpaar Sascha I. und Assindia Tanja I. Auch wenn Prinz Sascha wegen Heiserkeit kaum Stimme hatte, richtete er dennoch einige Grußworte an die Versammlung. Im Karneval wird die Stimme stark strapaziert. Beide Prinzenpaare hatten jeweils einen Orden dabei: einen für die Seniorenclubleiterin und einen für die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende.
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| Das Jugendprinzenpaar (Foto: Angelika Wessolly) |
Das Prinzenpaar kommt aus Kray und hatte ein Lied mitgebracht, in dem sie sangen, dass es egal sei, aus welchem Stadtteil jemand kommt. Gleichzeitig ließen sie es nicht unerwähnt, dass sie aus Kray kommen und ihr Verein dort zu Hause ist. Auch die inklusiven Flotten Socken, ein Verein unter der Leitung von Margarete Roderig, bei dem Menschen mit geistiger Behinderung mitwirken, sorgten für ordentliche Stimmung. Der Saal brodelte, die Stimmung war bestens. Dazu trug auch DJ Ricky bei.
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| Das Essener Prinzenpaar |
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| Gitta nach der Ordensverleihung |
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| Ruth lobte die AWO Gemeinschaft und ihre Helferinnen |
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| Die Flotten Socken |
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| DJ Ricky |
Für das leibliche Wohl wurde mit Kaffee und Krapfen (Berliner) gesorgt. Einige Gäste konnten krankheitsbedingt nicht teilnehmen, sodass Berliner übrig blieben. Diese wurden an die Mitwirkenden des Programms verteilt. Am Abend gab es Kartoffelsalat und Brühwürstchen. Der Kartoffelsalat stammt von einem Metzger, der auf Bestellung liefert, und war sehr lecker. Auch die Dekoration wurde gekonnt ausgesucht. Stoppenberg weiß, wie Karneval gefeiert wird.
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| Foto Angelika Wessolly |
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| Die Helferinnen |
Vielen Dank auch an die Helferinnen, die sich immer sehr aufmerksam um ihre Gäste kümmern. Ihnen gilt unser besonderer Dank. Bei der AWO sind alle ehrenamtlich tätig und bekommen für ihren Einsatz kein Geld. Umso mehr ist der Einsatz, die Hingabe und der gute Service hervorzuheben. Das kann man nicht erwarten und ist auch nicht selbstverständlich. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer der AWO, die solche Karnevalsfeiern und den Alltag im Seniorenclub möglich machen.




Die Gäste waren bei der Auswahl ihrer Kostüme sehr kreativ. Einmal im Jahr in eine andere Figur zu schlüpfen, ist schon etwas Besonderes. Dazu ist Karneval da. Einmal im Jahr eine andere Rolle anzunehmen, aus dem Rahmen zu fallen, ohne sich zu vergessen – das macht die Karnevalszeit besonders. Da machen alle gerne mit. Mit einer neuen Rolle, Fröhlichkeit, Gesang und Tanz die Sorgen zu verscheuchen und dem Alltag zu entrinnen, das macht Karneval aus. Wir wollen bunt und etwas schrill den Winter vertreiben, ausgelassen feiern, bis am Aschermittwoch die Fastenzeit und die Vorbereitung auf Ostern beginnt. Ein letztes Helau, bis im Spätherbst am 11.11. der Hoppeditz wieder erwacht.
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| Foto Angelika Wessolly |
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| Foto Angelika Wessolly |
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| Die Abschlussrunde |
Fotos: Angelika Wessolly und Martin Hase
Text von Martin Hase unter Zuhilfenahme von KI